IoT – Internet of Things

LABOR FÜR

Schaltbare Steckdosen

In einem Pilotprojekt schalteten wir Steckdosen für Elektroautos mithilfe eines Schaltkasten, Stromzähler, Relais, Microcontroller und Steueralgorithmen im Schaltschrank. Anschließend haben wir ein paar Schleifen (Iterationen) gedreht, um die richtigen Hardware-Komponenten und Steuerlogik zu entwickeln.
 
Damit der Schaltschrank zentral überwacht und gesteuert werden kann, haben wir ihn über eine sichere Verbindung per AWS IoT Gateway mit der Cloud verbunden und im nächsten Schritt die Daten gesammelt und ausgewertet. Die Algorithmen wurden verbessert und eine webbasierte, Dashboard-Oberfläche bereitgestellt. Innerhalb von 6 Monaten konnten wir sieben erfolgreiche Pilot-Installationen mit 30 E-Fahrzeugen verweisen. Steckdose, Kühlschrank, Elektroauto, Stromanbieter – wir können alle ans Netz bringen!

Was macht IoT aus?

Die sichere Anbindung von Geräten über das Internet kann dabei helfen Geräte zu überwachen und zu steuern. Diese IoT-Verbindung lässt ebenfalls Software-Updates für das angebundene Gerät zu. Während der Benutzung der Geräte werden Daten protokolliert und in der Cloud ausgewertet.  So können z. B. durch maschinelles Lernen Prognosen für die zukünftige Entwicklung ermittelt werden und Wartungsfälle vorhergesehen (Predictive Maintenance). Im Falle der Ladestationen wird erkennt, welches Auto wie viel Strom lädt und wie lange die Ladung dauert. Im Falle einer mobilen Heizung wird festgestellt, ob der Tank nachgefüllt werden muss und ob die eingestellte Temperatur gehalten wird.

Das Projekt
Schritt für Schritt

Jedes Projekt hangelt sich an den gleichen Fix-Punkten entlang. So sind wir in der Lage, uns vom Problem über eine Lösungsidee zu einer Umsetzung und einem zufriedenstellenden Ergebnis zu arbeiten. In ständiger Korrespondenz mit dem Kunden können wir uns auch problemlos Aufgaben stellen, zu denen es noch kein Best-Practice Beispiel gibt. Am folgenden Beispiel erklären wir das zentral gesteuerte Ladesystem für Elektroauto-Flotten → flotteladen.de

Bemerkenswert

Unser Kerngebiet ist die Software-Entwicklung und Entwicklung technischer Systeme.

In jedem Kundenprojekt gibt es spezielle Herausforderungen, wie hier z. B. Starkstromtechnik oder Elektroauto-Technik. Wir greifen auf ein gutes Netz aus Spezialisten und Tüftlern zurück, die sich in ihrem Bereich sehr gut auskennen und deren Expertise in unseren agilen Prozess mit einfließt. Somit konnten wir für Flotteladen die Gebiete Starkstrom- und Leistungselektronik, Microcontroller, Software und Hardwareentwicklung in einem Projekt zusammenbringen.

Interesse?

Dann kontaktieren Sie uns jetzt für eine passende IoT Lösung.

Wichtig ist uns dabei die Sicherheit auf ganzer Strecke. Dies erreichen wir unter anderem durch Verschlüsselung mit einem eigenen Sicherheitszertifikat für jedes Gerät. Bei IoT-Anwendungen treffen viele Bereiche und Disziplinen zusammen: 

Die Geräte, in denen spezifische Elektronik, Sensoren und Mikrocontroller sitzen, werden über LAN, WLAN oder Mobil-Verbindung an die Cloud angebunden. In der Cloud werden Daten gesammelt, interpretiert und analysiert. Historische Daten werden analysiert, veranschaulicht und mit KI/ML Algorithmen intelligent weitergenutzt. Es gibt immer ein Backend-System mit der Nutzerschnittstelle für beteiligte Personen, die wichtige Kenndaten einsehen, konfigurieren und Aktionen auslösen können.

Damit all diese Subsysteme stabil und skalierbar funktionieren, setzen wir auf starke Cloudbasis-Plattformen wie AWS. Die Cloud bietet Rückgrat und ein Baukastensystem. Es können für jeden Fall unterschiedliche Komponenten eingesetzt werden, die für die Anwendung notwendig sind. So werden Nutzerverwaltung, Datenanalysetools, Prognose-Algorithmen, Zeitreihen-Datenbank und Sicherheitsinfrastruktur vom Cloud-Anbieter bereitgestellt. Mit unserer Erfahrungen können wir die richtigen Komponenten auswählen und zusammenfügen. Dadurch entsteht in kurzer Zeit ein mächtiges System mit einer Smart Product Basis-Architektur aus reifen Komponenten. Die spezifischen Schnittstellen und Anforderungen für das jeweilige Projekt werden von uns individuell entwickelt, sodass ein passgenaues Produkt entsteht – Kein One-Size-Fits-All!

Schritt 1
Problem und Lösungsidee formulieren: Es sollen mehrere Elektroautos, aber nicht alle gleichzeitig, geladen werden, ohne dass die Sicherung rausfliegt.

Schritt 2
Proof of Concept:
„So funktioniert’s“

  • Software-Konzept (Algorithmus)

  • Recherche: Technisches Umfeld, Standards, Bestimmungen

  • Recherche: Hardware-Komponenenten, Lieferanten (Schaltschrankbauer etc.)

  • Scope für MVP PoC.

  • Erstellung PoC, Pilotinstallation Version 0.1

  • Ergebnis: Funktionierende Lösung, aufgekommene Fragen, Antworten und weitere Anforderungen für ein Produkt (Stichwort CE, Typ2 …)

Schritt 3

Produktentwicklung „Version 1.0“

Ausgebesserte und getestet Version, die vermarktungsfähig ist.